Hirschhorn von hinten

 

Karte Hirschhorn von hinten
Höhenprofil Hirschhorn von hinten

 

Strecke: ca. 87 km 

Höhenmeter: ca. 1300

am Samstag früh um 8 Uhr ging es mal wieder los. Ohne konkretes Ziel bin ich erstmal seit längerer Zeit wieder nach Wilhelmsfeld hochgefahren. Und so früh am Morgen, wenn noch nichts los ist auf den Straßen,  ist das auch eine wirklich tolle Strecke.

Oben angekommen bin in Richtung Unterdorf nach Alt-Neudorf gefahren. Ich wusste zwar, dass die Straße zwischen Wilhelmsfeld/Unterdorf und Alt-Neudorf neu gemacht wird (die Straße des Grauens), aber ich dachte, dass man mit dem Rennrad da bestimmt gut durchkommt. Man kommt zwar durch, aber schlecht! Die Straße ist weg und man fährt über Steine und durch Sand, Lehm und Dreck. Nicht so prickelnd! Das sollte man sich im Moment sparen.

Nach Alt-Neudorf ging es weiter nach Schönau und dort links ab nach Grein. Ich glaube ich habe es schon das eine oder andere Mal erwähnt: Ich liebe dieses Stück 🙂

Oben angekommen geht es die schöne Abfahrt runter nach Neckarsteinach.

Von hier ab bin ich dem Neckar bis nach Hirschhorn gefolgt.

In Hirschhorn geht es dann links ab in Richtung Wald-Michelbach. Dieser Streckenabschnitt ist auch wirklich schön zu fahren, wenn noch kein Verkehr ist. Herrlich!

Kurz nach Heddesbach ging es – trotz eines Durchfahrt-Verboten-Schildes – links hoch in Richtung Heiligkreuzsteinach. Hier war natürlich dann auch überhaupt nichts los. Sogar der Brunnen war aus 🙂

Oben angekommen kann man die Abfahrt bis ganz kurz vor Heiligkreuzsteinach genießen und dann erst kommt der Grund für die Durchfahrtssperre. Hier ist eine richtig fette Baustelle an der man auch nur recht schwer und schiebend vorbei kommt. Als ich da war wurde nicht gearbeitet. Ich glaube, wenn die Arbeiten in vollem Gange sind kommt man da im Moment nicht durch.

Zunächst wollte ich dann eigentlich über den Kohlhof wieder zurück fahren, doch just an der Dönerbude habe ich mich umentschieden. Ich hatte noch richtig Lust ein paar Kilometer zu machen und bin deshalb wieder zurück durch Schönau und Neckarsteinach. Ab hier bin ich dem Neckar bis nach Hause gefolgt.

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Katzenbuckel-Runde … Odenwald pur

gestern sind wir mal wieder – fast ein Jahr ist es schon wieder her – zum Katzenbuckel gefahren. Der Katzenbuckel ist mit 626m über dem Meer die höchste Erhebung des Odenwaldes. Leider kann man mit dem Rennrad nicht ganz hochfahren. Die letzten 60 Höhenmeter sind den Mountainbikern vorbehalten 🙂

 

Strecke: ca. 116 km 

Höhenmeter: ca. 1600

 

 

Katzenbuckel-Runde Karte

 

Höhenprofil Katzenbuckel-Runde

 

Samstag früh um 7.30h ging es mal wieder los.

Ziel war erstmal Beerfelden um dann weiter in den Odenwald vorzustoßen 🙂 Wir sind – wie schon so oft in letzter Zeit – über Altenbach, den Kohlhof, Heiligkreuzsteinach, über den Eichköpfel, Brombach, Kortelshütte und Rothenberg gefahren. Das ist einfach die schönste Route um nach Beerfelden zu kommen. Alternativ kommt man natürlich auch über die Kreidacher Höhe nach Waldmichelbach und dann über Afolterbach und Olfen nach Beerfelden.

Aber die Kombination von Brombach und Kortelshütte ist schon klasse … und dann noch dieses tolle Straße von Rothenberg nach Beerfelden … herrlich!

In Beerfelden angekommen folgt man dann der L3120 in Richtung Sensbachtal. Gleich nach dem Ortsausgang kommt erst mal eine kurze Steigung. Danach fährt man im Prinzip bis Gaimühle leicht bergab. Unterwegs passiert man Hebstahl. Und dann geht aus auch schon hoch nach Waldkatzenbach. Und wie es da hochgeht 🙂 Zwischendurch gibt es zum Erhohlen einige Abschnitte mit 6-7% 🙂  Die meiste Zeit geht es aber mit 10%-14% hoch.

Kleiner Tipp: Am Ortsausgang von Waldkatzenbach ist eine kleine Tankstelle. Da gibt es Cola und Snickers 🙂

Dann folgt eine wunderbar schnelle Abfahrt runter nach Eberbach.

Ab jetzt folgt man dem Neckar zunächst bis nach Hirschhorn, der Perle des Neckartals. Hier fährt man die schöne Neckarschleife entlang. Danach folgt der zugegeben recht eintönige, flache Weg zurück bis nach Heidelberg. Eigentlich ist ja an der Strecke nichts auszusetzen. Man fährt am Neckar entlang, was landschaftlich seinen Reiz hat. Was nicht so schön ist, ist der Gegenwind (ist ja wohl nur ein mentales Problem, gell Helmut?) und die vielen vielen Autos. Aber was soll´s … jammern auf hohem Niveau in unserer tollen Rennrad-Gegend!

 

Ein paar Eindrücke von der Fahrt mit der Gopro am Lenker:

 

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Bergetappe – 7 Anstiege im Odenwald

ich habe meine Lieblingstour durch den Odenwald etwas aufgebohrt 🙂 Mehr geht fast nicht. Ich habe jeden Anstieg, der mir in die Quere kam mitgenommen und war am Ende ganz schön erledigt.

 

ca. 90km und 1700 Höhenmeter

Tour 7 Anstiege im Odenwald

 

Höhenprofil 7 Anstiege Tour

 

Los ging es wie immer in Schriesheim. Dann nach Altenbach, über den Kohlhof und runter nach Heiligkreuzsteinach. Von dort über den Buckel (Eichköpfel) in Richtung Heddesbach. Nach der Abfahrt bin ich nicht rechts nach Heddesbach abgebogen, sondern links in Richtung Beerfelden. Nach 500m geht es dann rechts ab durch den Wald nach Brombach. Da steht übrigens kein Schild! Und auch wenn die Straße so aussieht, als könnte man da nicht mit dem Rennrad hochfahren … man kann! Ich habe es jetzt schon etliche Male gemacht. In Brombach angekommen folgt eine tolle Abfahrt von etlichen Kilometern. Jetzt stößt man auf die L3119.  Links geht es nach Beerfelden, rechts nach Hirschhorn. Geradeaus – und so bin ich gefahren – geht es in Richtung Rothenberg / Rothenberg-Kortelshütte.

 


Anmerkung:

Noch bis Ende 2017 steht oben in Rothenberg ein Stoppomat. Das Gegenstück dazu ist unten in Hirschhorn. Wer ein Bergzeitfahren machen möchte, muss also in Hirschhorn starten. Hier der Link:

https://www.hirschhorn.de/tourismus/rad-wandern-spiel-sport/stoppomat/

 


 

Von Rothenberg geht es entlang der L3410 nach Beerfelden. Diese Straße ist soooo klasse. Wenn man morgens dort unterwegs ist, ist es ein Traum. Am Wochenende ballern da natürlich auch extrem viele Motorradfahrer entlang.

Kurz vor Beerfelden bin ich über den Galgen in Richtung Olfen/ Afolterbach bis nach Airlenbach gefahren. Hier geht es scharf links nach Falkengesäß und nach Finkenbach. In Finkenbach geht es rechts ab nach Raubach. Von dort fährt man dann ab nach Ober-Schönmattenwag.

Bis hier gleicht die Route der, die ich vor einigen Wochen gefahren bin. Damals sind wir jedoch von Schimmeldewog 🙂 nach Hirschhorn und dann am Neckar entlang zurück gefahren. 

Bei dieser Tour jedoch ging es jedoch vor Heddesbach wieder über den Buckel nach Heiligkreuzsteinach und dann den Buckel hoch zum Kohlhof.

Insgesamt sehr anstrengend, aber natürlich auch sehr sehr schön!

 

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Rennradtour durch Buchklingen und Mackenheim

Am Sonntag um 7.30h ging es gut gelaunt (und müde) los zu einer kleinen ruhigen Ausfahrt. Nachdem wir in der letzten Zeit immer auf dem Rückweg am Neckar entlang gefahren sind, sollte es gestern mal wieder etwas Spannenderes sein.

Los geht´s

 

So war der Streckenverlauf:

über Buchklingen und Mackenheim

 

 

3D Profil der Runde
2D Profil

 

Strecke: ca. 63 km

Höhenmeter: ca. 1200

 

Los ging es über Großsachsen und den „legendären“ Apfelbaumweg nach Rippenweier. Am Brunnen geht es einfach über die Dorfstraße rüber und dann nach Oberflockenbach. Nach einer kurzen Steigung erreicht man Steinklingen und fährt von dort über Wünschmichelbach ab ins Gorxheimer Tal. An der Hauptstraße (L3527) angekommen, fährt man weiter bergab Richtung Gorxheim bis es dann rechts nach Buchklingen/Löhrbach hochgeht. Die Straße ist hervorragend und windet sich einige Kilometer recht steil nach oben. Was mir auf dieser Strecke auch sehr gefällt ist die Tatsache, dass hier fast kein Verkehr ist. Insbesondere wenn man Sonntags vor 8 Uhr dort fährt 🙂

Buchklingen Ortsschild

Von Buchklingen aus hat man eine kleine, aber feine Abfahrt bis fast nach Löhrbach vor sich. Kurz vor Löhrbach geht es links ab in Richtung Birkenau. Jetzt folgt eine tolle Abfahrt auf der vielleicht besten Straße im ganzen Odenwald. Wunderbar!

In Birkenau geht es dann gleich am Alten Rathaus rechts entlang den Eisenbahnschienen. Nach ein paar hundert Meter wechselt man auf die andere Seite der Schienen und folgt dann dem schönen Radweg nach Mörlenbach (wenn man sich immer an den Gleisen hält, kann nix schief gehen).

In Mörlenbach angekommen biegt man gleich wieder zweimal nach rechts ab und folgt der Straße in Richtung Weiher. Hier ist es Sonntags morgens auch sehr schön zu fahren. Ansonsten jedoch sind hier echt viele Autos unterwegs 🙁

Man folgt der Straße weiter bis es rechts nach Mackenheim/Oberabtsteinach abgeht

Abzweig nach Mackenheim/Oberabtsteinach

 

Ab hier hat man wieder richtig seine Ruhe und kann die Natur auf dem Rennrad genießen. Bis auf ein paar Traktoren und Kühe ist man auf dem Anstieg nach Mackenheim alleine.

Viadukt am Steinbruch Mackenheim
🙂
einsame Straße nach Mackenheim
kurz vor Oberabtsteinach aus Richtung Mackenheim

 

In Oberabtsteinach angekommen mussten wir erstmal unsere Flaschen mit „Kein Trinkwasser“ füllen.

Brunnen in Oberabtsteinach

 

Von Oberabtsteinach ging es – wie schon so oft – über Hilsenhain, Bärsbach und Lampenhain wieder zurück zum  Kohlhof. Von dort wieder zurück nach Schriesheim.

einfach mal die gute Aussicht genießen
tolle Aussicht bei tollem Wetter

 

und wie immer …. Schäääää war´s 🙂

 

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durch Brombach und Kortelshütte nach Beerfelden

gestern war Höhenmeterfressen angesagt 🙂

 

3D Velo Brombach
Brombach Route
Höhenprofil Brombach

 

Entfernung: ca. 92km                            Höhenmeter: ca. 2200

 

Von Schriesheim ging es – wie fast immer – die Talstraße hoch nach Altenbach und dann weiter zum Kohlhof. Von dort ging es bei bestem Wetter runter nach Heiligkreuzsteinach und dann war bereits der zweite Anstieg des Tages erreicht – über den Eichköpfel rüber in Richtung Heddesbach. Am Ende der Abfahrt stößt man auf die L3105, die von Waldmichelbach nach Hirschhorn führt. Hier fährt man ein kurzes Stück „hoch“ in Richtung Waldmichelbach und biegt dann sofort (nach ca. 200m) rechts ab. Die Straße erweckt zunächst nicht den Eindruck, dass man sie mit dem Rennrad befahren könnte, aber es geht … gerade so! Die Straße ist in einem fürchterlichen Zustand und es gibt mehr Schlaglöcher, Dellen und Erhebungen als geraden Asphalt. Trotzdem ist es absolut klasse dort zu fahren. Es geht ca. 3,5 km mit 9 bis 10% Steigung nach oben bis man dann in der Weltstadt Brombach ankommt 🙂

Straße nach Brombach
in Brombach
Ortsschild Brombach

(Ich bin dieses Teilstück auch mal in die andere Richtung gefahren (Brombach Richtung Heddesbach) und kann nur jedem davon abraten. Die Bremse von oben bis unten am Anschlag und trotzdem kriegt man Schläge ab ohne Ende.)

Von dort hat man eine lange, wunderschöne Abfahrt vor sich. Der Belag ist bis auf ein paar kurze Teilstücke hervorragend. Man kommt dann an der L3119 raus und überquert diese in Richtung Kortelshütte. Hier zeigt der Odenwald dann mal richtig was er kann 🙂 Traumhafte Landschaft, wenig Verkehr, perfekte Straßen! Was will man mehr, wenn man mit dem Rennrad unterwegs ist! An dieser Stelle der Tour ist man gerade mal ca. 30km von zuhause weg, und  ist schon irgendwie in einer anderen Welt. Super!

 

… zu schnell

 

Straße nach Kortelshütte
Ausblick vor Kortelshütte
Kortelshütte

Die Straße schlängelt sich angenehm steil über Kortelshütte nach Rothenberg hinauf.

Ausblick in Richtung Grein mit seinen hübschen Windrädern
Benz-Brunnen in Rothenberg

 

Dann folgt die Verbindung nach Beerfelden. Diese Straße ist schlichtweg perfekt. Sie ist gerade bis leicht abschüssig und führt die ganze Strecke (ca. 10 km) durch den Wald. Heraus kommt man dann oberhalb von Beerfelden. Wir sind dann links über einen asphaltierten Feldweg noch kurz zum Beerfelder Galgen gefahren und dann die L3120 über Airlenbach, Olfen, Affolterbach nach Waldmichelbach.

Beerfelder Galgen

Von dort mussten wir dann noch die Kreidacher Höhe erklimmen und nach Unter-Abtsteinach abfahren. Aufgrund der Tatsache, dass der Himmel immer dunkler wurde und es immer mehr zu winden begann, haben wir uns entschlossen, den schnellstmöglichen Weg zurück nach Schriesheim einzuschlagen. Also sind wir übers Gorxheimer Tal nach Weinheim gerast und dann an der B3 entlang zurück nach hause.

Schäää war´s 🙂

Helmut und ich

 

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