Navigation am Rennrad

eigentlich brauche ich kein Navi, wenn ich Rennrad fahre. Denn die Gegend in der ich rund um mein Zuhause meine Runden drehe, kenne ich inzwischen mehr als gut genug.

Sollte es mal passieren, dass ich meine Touren ein bisschen aufbohre und noch ein paar Schlenker dranhänge, reicht meist ein Blick aufs Handy um schnell wieder zu wissen wo es  lang geht.

Es gibt genau zwei Fälle, in denen ich mir ein Navi am Rennrad wünschen würde:

  • ich fahre im Ausland, wo ich mich definitiv nicht auskenne
  • ich fahre in Deutschland von A nach B und möchte möglichst Radwege oder wenig befahrene Straßen benutzen (zB einen Freund in irgendeiner Stadt besuchen)

Letzteres habe ich bisher meistens so gemacht, dass ich mit  google maps navigiere, wobei das Handy in der Trikottasche und die Sprachausgabe laut aktiviert ist. Wenn die Straßenverhältnisse  klar sind, funktioniert das auch recht zufriedenstellend. Wenn es aber – wie fast immer – gefühlte drei Möglichkeiten gibt, wie man nach rechts oder links abbiegen kann, nervt das unglaublich! Entweder man riskiert sich zu verfahren oder man muss jedes einzelne Mal (und wenn man durch eine Stadt fährt summiert sich das) das Handy rausholen um sich zu vergewissern, ob man auf dem richtigen Weg ist.

Also, dachte ich zunächst, dass ich ja nur ein Navi anstelle meines bisherigen Radcomputers brauche, zB den Garmin Edge 1000. Aber irgendwie ist mir das Ding zu groß, gerade im Gegensatz zu meinem kleinen Edge 500. Und wie oben schon erwähnt, brauche ich diese Navi-Geschichte ja auch nicht allzu oft. Daher wollte ich mir die knapp 400€ sparen und habe nach einer anderen Lösung gesucht.

Ich wollte nichts, was mit Schrauben oder irgendwelchen hässlichen Klemmen befestigt wird. Außerdem wollte ich, wenn möglich, etwas relativ unauffälliges. Denn ein Rennrad sieht schon so wie es ist verdammt gut aus. Wenn man mit irgendwelchen Aufbauten anfängt, mutiert es ganz schnell zum Raumschiff!

Gefunden habe ich das hier:

Die Rezensionen sind sehr gut, also habe ich es mal bestellt. Das Risiko hält sich als Prime-Kunde ja sehr in Grenzen 🙂

Man kann es sowohl quer am Vorbau befestigen, als auch längst (quasi in Fahrtrichtung) am Lenker. Das Problem bei der Längsbefestigung ist, dass man sofort Brechreiz bekommt. Es sieht einfach sofort nach Raumschiff aus, wenn das Handy sich neben den sowieso montieren Radcomputer drückt. Geht gar nicht!

Quer am Vorbau allerdings, sieht die Sache ganz anders aus! Damit kann ich leben. Wenn man dann noch meist in der Oberlenkerhaltung fährt, könnte man fast sagen, dass man es überhaupt nicht von außen sieht.

Handyhalterung quer am Vorbau

Zum Testen dieser sonderbaren Vorrichtung bin ich extra nach Tschechien gefahren, da die Strassen dort so unglaublich schlecht sind 🙂 Die Strassen sind in CZ wirklich alles andere als gut, aber ich wäre auch ohne mein Testvorhaben her gekommen 🙂

Wenn es während der Fahrt besonders ruppig wird, wackelt das Ding schon ganz ordentlich hin und her! Ein bisschen Angst bekommt man am Anfang schon, wenn ich ehrlich bin. Es kann aber eigentlich nur etwas passieren, wenn das Gummi selbst reißt. Der „Gürtel“ der von unten den Vorbau umfasst ist super stabil und ich kann mir nicht vorstellen, dass da etwas abreißen kann. Oben ist eigentlich auch alles ok. Wenn man darauf achtet, dass die Gummischlaufen richtig sitzen, passt das schon.

Ich bin wirklich teils über grausame Strassenabschnitte gefahren und über manchen holprigen und steinigen Feldweg. Es hat gehalten!

Fazit:

Mit der vorgestellten Halterung wurde nicht das Rad neu erfunden 🙂 aber es tut in meinem Fall genau das was es soll. Wenn ich ab und an mal ein Navi am Rad brauche, habe ich die Halterung in drei Sekunden angebracht und danach ist sie auch in drei Sekunden wieder weg.

Ich würde das Ding wieder kaufen!

Einen Nachteil habe ich gefunden, der mir natürlich erst auf der Tour klar wurde. Wenn man das Handy in der Trikottasche hat, kann man es jederzeit – auch während der Fahrt – rausholen und schnell ein Bild machen. Das geht mit der Halterung natürlich nicht. Daher habe ich von meiner 150km Tour auch kein einziges Bild 🙁 Aber irgendeinen Tod muss man wohl sterben.

 

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Tolle Webseite! cyclingcols

ich bin heute eher aus Versehen auf diese wirklich tolle Seite gestoßen.

Hier mal ein Screenshot:

Cyclingcols.com Screenshot Galibier

https://www.cyclingcols.com/

 

Wer also noch Inspiration für seine nächste Tour braucht, ist hier genauso richtig, wie auf www.rennrad-bergstrasse.de 😉

Deutsche Cols sind leider noch nicht so viele vorhanden, aber ich werde den Seitenbetreiber mal anschreiben, ob es gewünscht ist, etwas beizutragen.

 

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Die schönsten Rennräder

Das Cervélo S3

Cervélo S3

 


 

Das Cervélo R5

Cervélo R5

den Preis dieses Geschosses schaut man sich vielleicht lieber nicht an 😉


 

schaut euch diesen tollen Rahmen an! Die Laufräder muss man sich halt noch dazu denken 🙂 Inzwischen stehe ich ja total auf de Rosa. Würde mich wundern, wenn auf meinem nächsten Rad was anderes drauf stehen würde. Die Farbkombination ist klasse! Ich bin mal gespannt, ob Canyon auch mal wieder was in weiß anbietet.


de Rosa Idol 2017


 

Das de Rosa Superking ist mein absoluter Favorit!!! Leider nicht mehr wirklich verfügbar in dieser Art, da es das 2014-er Modell ist. Das in sich gebogene Unterrohr sieht wahnsinnig gut aus. Die Farbkombination ist unglaublich gut. Wirklich ein herrliches Rennrad … vielleicht ja mein nächstes 🙂

 


das Basso Diamante SV Carbon ist natürlich auch ein Brett … auch preislich 🙂 Aber wunderschön schlicht und trotzdem ein Hinkucker! Das Diamante gibt es auch noch in blau-orange. Sieht auch super aus, aber weiß ist eben doch irgendwie zeitloser. 

 


 

das Canyon Ultimate CF SLX 9.0 SL soll natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Obwohl ich ja inzwischen eher zu helleren Bikes tendiere, sieht das Canyon trotzdem spitze aus! Dass Canyon beim Preis-Leistungs-Vergleich immer die Nase vorne hat, muss glaube ich nicht mehr gesagt werden. SRAM E-Tap, Mavic Ksyrium Pro Laufräder, 6,3 kg.

 


 

das Specialized Tarmac Expert ist an Schlichtheit nicht zu überbieten und trotzdem – oder gerade deswegen – ein wunderschönes Rennrad

 


Colnago CLX

Colnago CLX  … super klassisches Rennrad der Traditionsmarke. Dieses Teil wird niemals schlecht aussehen. Leider ist es preislich auch nicht gerade am unteren Ende der Skala angeordnet

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Kasko-Versicherung fürs Fahrrad

In einem Forum bin ich zufällig darauf gestoßen, dass es sowas gibt. Ist ja eigentlich fast peinlich, da ich ja aus der Branche bin (ein bisschen Eigenwerbung darf sein, oder 😉 )

Jetzt kann man also tatsächlich eine Versicherung gegen Sturzschäden und etliche andere Risiken, die mit dem Radeln zusammen hängen abschließen. Das haut mich echt um!

Versichert sind:

  • Sturz – und Unfallschäden

Rahmen gebrochen oder eine Acht im Reifen? Wir hoffen, du bist unversehrt davon gekommen – für die Reparaturen deines Fahrrads kommen wir auf. Nach Sturz oder Unfall sorgen wir für eine schnelle Reparatur oder Ersatzteile. Damit du schnell wieder mobil bist

  • Diebstahl / Vandalismus

Viel unterwegs mit deinem Fahrrad? Keine Angst mehr vor Langfingern. Knackt jemand dein Schloss, schützen wir dein Fahrrad. Auch wenn dein Fahrrad außerhalb der eigenen vier Wände gestohlen wird. Das gilt natürlich auch bei Teildiebstahl

  • Unsachgemäße Handhabung 🙂

Vergessen die Kette zu ölen oder dein Fahrrad im Winter draußen stehen lassen? Wir sind dein Schirm, wenn stürmische Zeiten auf dein Fahrrad zukommen und kümmern uns um Reparatur oder Ersatz, wenn dein Fahrrad nicht mehr rollt

  • Reparaturkosten und Verschleiß

Auch das stabilste Fahrrad ist nicht gefeit vor Defekten. Sollte dein Fahrrad durch Unfall, Verschleiß und Co. etwas Fürsorge brauchen, kümmern wir uns um die Reparatur oder sorgen für kostenfreien Austausch der Fahrradteile. Greift erst nach dem 7. Monat.

  • Neukaufbeteiligung

Totalschaden? Kein Problem mit unserem Schutz. Bei uns gibt es bares Geld für ein neues Fahrrad. Bei Schadenfreiheit steigt die Neukaufbeteiligung vom ersten Tag an – das bietet so keine andere Versicherung in Deutschland an

 

Laut Versicherungsbedingungen DE_WEB_RAD_AKD_KS_AVB_15D01

ist der maximal abzusichernde Kaufpreis 3.500€.

 

Ob es sich lohnt diese Versicherung abzuschließen, hängt meiner Meinung nach davon ab, wie teuer das Rad ist. Je teurer das Fahrrad, desto teurer natürlich auch die Prämie. Vielleicht könnte es sind sinnvoll sein, die Versicherung für die ersten beiden Jahre zu machen, wenn das Fahrrad nagelneu ist und danach (jetzt ist das Rad ja auch weniger wert) das Risiko selbst zu tragen.

Den Diebstahlschutz finde ich persönlich nicht so wichtig, da das Rad entweder bei mir im abgeschlossenen Hobbyraum steht (und wenn es da rausgeklaut wird bezahlt das meine Hausratversicherung) oder ich drauf sitze und den Odenwald bzw. die Bergstraße befahre.

 

Hier kann man den Beitrag selbst berechnen:

Fahrradversicherung bei Onlineversicherung.de

 


Oder hier bis 5000€ Fahrradwert

Fahrrad Versicherung

 

 

 

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