Bestes Radsportbuch aller Zeiten

Die Radsportmafia und Ihre schmutzigen Geschäfte von Tylor Hamilton und dem Autor Daniel Coyle ist ein so fesselndes Buch, dass es selbst Nicht-Radfahrer nicht mehr aus der Hand legen können.

Es geht grundsätzlich um die gängigen Machenschaften im Radsport und im speziellen dann noch um die Freundschaft zwischen Lance Armstrong und Tyler Hamilton, die zur bitteren Feindschaft wird.

Hamilton spricht offen über Doping im Radsport!

Das Buch ist extrem gut und unheimlich kurzweilig geschrieben.

Sehr sehr empfehlenswert!

Ich bin mal so die gängigen Radsportbücher bei Amazon durchgegangen und „Die Radsportmafia“ ist das einzige mit der vollen Bewertung.


Update 24.07.2017

Jetzt wieder als Taschenbuch zu haben! Bisher war das wohl nicht mehr bzw. nur als Kindle-Version lieferbar.

 

gpx-Dateien aus strava exportieren

 

kleines Update vom 14.07.2017

gerade habe ich etwas bei STRAVA herumgeschaut und dabei ist mir aufgefallen, dass es zumindest auf der Webseite einen eigenen gpx-Export gibt. Wie man auf dem Screenshot rechts oben sieht, bin ich kein Premium-Mitglied.

Man klickt bei der zu exportierenden Aktivität auf das Werkzeugsymbol auf der linken Seite.

Strava Screenshot Werkzeugsymbol

 

Anschließend klickt man einfach auf gpx exportieren und schon bekommt man die gewünschte Datei zum Download.

Strava Screenshot

 

Das ist mir bisher nicht aufgefallen. Ist das neu? Es geht auch nur für eigene Aktivitäten. Bei Aktivitäten von Freunden klappt das leider nicht auf diese Art und Weise. Schade! Wahrscheinlich ist dieses Feature dann in der Premium-Mitgliedschaft enthalten.

 


 

Um gpx-Dateien aus STRAVA zu exportieren gibt es dieses nettes kleines Tool. Die Funktionsweise ist mir zwar neu, aber es funktioniert hervoragend. Man muss einfach den pinken, ovalen Button „Strava to GPX“ mit der Maus in die Lesezeichenleiste ziehen. Das war es auch schon fast.

Jetzt muss man nur noch die STRAVA-Aktivität, die man als gpx haben möchte auf der STRAVA-Seite öffnen und danach auf den eben erstellen Lesezeichen-Eintrag in der Leiste klicken.

 

Bevor man auf „YEAH, GPX me!“ klickt, kann man noch auswählen, wie detailliert die gpx-Datei werden soll, indem man zwischen minimal/default und full wählt.

Nach dem Klicken öffnet sich das Downloadfenster und … fertig 🙂

MapstoGPX

Höhenmeterermittlung … barometrisch/GPS/Strava-Höhenkorrektur

nach Ausfahrten ist es oft das Gleiche: Drei Leute fahren die gleiche Strecke und jeder hat ein anderes Ergebnis an gefahrenen Höhenmetern. Teilweise unterscheiden sich die Werte nur geringfügig, teilweise weichen sie extrem voneinander ab. Noch heftiger wird es, wenn man die Strava-Höhenkorrektur anwendet. Bei einer Tour hatte ich durch die Korrektur 1000 Höhenmeter mehr als mein Mitstreiter!

Die Frage die sich stellt ist natürlich, welcher Werte nun der richtige ist, auch wenn man natürlich lieber 1000 Höhenmeter mehr auf der Uhr stehen hat 😉

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ermittlung.

Zum einen wird die barometrische Methode angewandt. Hier wird über den sich verändernden Luftdruck der Höhenunterschied gemessen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit den Höhenunterschied über die GPS-Daten zu ermitteln.

Außerdem gilt es die Frage zu klären, ab wann denn nun ein Höhenmeter gezählt bzw. gewertet wird. Wird nur die Differenz der Höhen zwischen Start und Ziel ermittelt oder müssen, wenn es zwischendurch mal leicht bergab geht zwangsläufig mehr Höhenmeter auf der Uhr stehen?


 

Bei meinen Recherchen bin ich gerade auf den Blog von Torsten Frank gestoßen. Wow! Auch er nimmt sich des Themas an und zwar in einer Weise, dass ich nicht mehr tun kann als darauf zu verweisen. Besser kann man das nicht machen! Chapeau!!! Der Artikel gleicht einer Doktorarbeit! Unbedingt mal reinschauen.

Hier ist der Link:

Höhenmeter-Angaben. Wie werden Höhenprofile ermittelt und warum unterscheiden sie sich je nach Fahrt oder je nach Quelle?

 


Leider ist es so, dass es letztendlich keine richtige oder falsche Antwort auf die Frage gibt, was denn nun die besten Möglichkeit der Ermittlung der gefahrenen Höhenmeter ist, da es einfach zu viele Variablen gibt (Marke des verwendeten Gerätes, Art der Ermittlung des verwendeten, Gerätes, Verwendete Korrektur des Gerätes, Interpretation der erhaltenen Daten, sowie der Definition, ab wann ein Höhenmeter gewertet wird). Wie Torsten Frank in seinem Beitrag auch postuliert, kommt es mit Sicherheit bei einer größeren Runde nicht auf 200 Höhenmeter an. Wenn aber bei einer Runde von 100km eine Differenz von 1000 HM herauskommt ist das schon verwunderlich. Letztendlich müsste man sich nach jeder gefahrenen Runde die unendliche Mühe machen aus allen zur Verfügung stehenden Daten einen Mittelwert zu bilden. Dann hat man wahrscheinlich ein relativ gut passendes Ergebnis.

 

Chris Froome bei der Tour 2016

gestern war ich ja echt verwundert, als ich diesen Artikel im Internet gelesen habe. Ich weiß noch, wie ich letztes Jahr bei der Tour vor dem Fernseher saß und dachte: Das kann doch nicht wahr sein!!! Froome greift am Gipfel an und fährt in der Abfahrt vom Peyresourde wichtige Zeit heraus.

Was ich am krassesten fand, war das extrem hohe Risiko, das er dabei gegangen ist. Mit dieser extremen Sitzhaltung – und dann auch noch schnell tretend! Also dachte ich: Das wird schon seinen Grund haben, warum er das tut. Bestimmt wurde diese Sitzposition getestet und als die aller- aerodynamischste überhaupt ermittelt.

Doch: weit gefehlt! 

Ein Team der technischen Universität Eindhoven hat Untersuchungen mit kleinen Modellen im Windkanal angestellt und dabei herausgefunden, dass es durchaus mit anderen Sitzpositionen noch schneller geht, als mit Froome´s waghalsiger Position auf dem Rad.

 

Quelle: http://science.orf.at/stories/2842796/

 

Wäre also Froome in der „Top Tube safe“ gefahren, wäre er nochmal um eine Minute schneller gewesen bzw. hätten die Verfolger diese Position eingenommen, wäre Froome nicht davon gefahren.