Fahrradreiniger

Update 07.08.2017: unten habe ich ein paar Bilder meines kleinen Prodkukttests eingestellt. Ich finde das Ergebnis klasse!

 

 

mit Fahrradreinigern habe ich in der Vergangenheit schon viel experimentiert, da ich ziemlich faul bin, was das Putzen angeht. Mein Eindruck war jedoch bei den meisten, dass sie lediglich gut riechen 🙂 Das Rad riecht nach der Anwendung ganz toll, ist aber gefühlt nicht sauberer als wenn man es nur mit Wasser abgespritzt hätte. Das finde ich recht ärgerlich, denn meistens kosten diese Reiniger ja schon ein paar Euro!

Jetzt habe ich mal den F100 Fahrradreiniger ausprobiert. Bei Amazon ist er sehr gut bewertet, also dachte ich, ich versuche es mal wieder und im schlimmsten Fall riecht eben nur mein Rad wieder gut 🙂

Aber dieses Zeug bringt wirklich was!

Zum einen riecht es gut 🙂 und zum anderen haftet es wirklich überall am Rad und löst den Schmutz und Ölrückstände auf. Nach 10 Minuten habe ich den Reiniger mit dem Schlauch abgewaschen und mein Rad erstrahlte in ungewohntem Glanz. Ohne Abtrocknen oder Polieren!

Angeblich ist der F100 säurefrei und komplett biologisch abbaubar. Angesichts der Reinigungsleistung fällt mir das einigermaßen schwer zu glauben.

Praxistest:

Bei der letzten Ausfahrt am Sonntag musste ich durch etliche Pfützen fahren. Das Ergebnis sieht so aus

Jetzt zu den Maßnahmen:

Zuerst dick den Fahrradreiniger F100 drauf sprühen und 10 Minuten einwirken lassen. Das Zeug hält wirklich gut am Dreck und löst ihn auf.

Und jetzt das ganze mit dem Schlauch abspritzen

Hier ist das Ergebnis:

der Dreck ist weg
….weg!
ein sauberes Unterrohr ist schon was Schönes 🙂
saubere Bremsen auch
der Sattel war echt richtig dreckig
auch die hintere Bremse ist wieder richtig sauber

 

Ich bin mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Man muss nur das ganze Fahrrad einsprühen, warten und abduschen …. sauber! Ich mag einfache Sachen 🙂

lustige Fahrrad-Accessoires und Geschenkideen

Hier mal ein paar lustige – natürlich völlig unnötige – Fahrradaccessoires

Hirschhorn von hinten

 

Karte Hirschhorn von hinten
Höhenprofil Hirschhorn von hinten

 

Strecke: ca. 87 km 

Höhenmeter: ca. 1300

am Samstag früh um 8 Uhr ging es mal wieder los. Ohne konkretes Ziel bin ich erstmal seit längerer Zeit wieder nach Wilhelmsfeld hochgefahren. Und so früh am Morgen, wenn noch nichts los ist auf den Straßen,  ist das auch eine wirklich tolle Strecke.

Oben angekommen bin in Richtung Unterdorf nach Alt-Neudorf gefahren. Ich wusste zwar, dass die Straße zwischen Wilhelmsfeld/Unterdorf und Alt-Neudorf neu gemacht wird (die Straße des Grauens), aber ich dachte, dass man mit dem Rennrad da bestimmt gut durchkommt. Man kommt zwar durch, aber schlecht! Die Straße ist weg und man fährt über Steine und durch Sand, Lehm und Dreck. Nicht so prickelnd! Das sollte man sich im Moment sparen.

Nach Alt-Neudorf ging es weiter nach Schönau und dort links ab nach Grein. Ich glaube ich habe es schon das eine oder andere Mal erwähnt: Ich liebe dieses Stück 🙂

Oben angekommen geht es die schöne Abfahrt runter nach Neckarsteinach.

Von hier ab bin ich dem Neckar bis nach Hirschhorn gefolgt.

In Hirschhorn geht es dann links ab in Richtung Wald-Michelbach. Dieser Streckenabschnitt ist auch wirklich schön zu fahren, wenn noch kein Verkehr ist. Herrlich!

Kurz nach Heddesbach ging es – trotz eines Durchfahrt-Verboten-Schildes – links hoch in Richtung Heiligkreuzsteinach. Hier war natürlich dann auch überhaupt nichts los. Sogar der Brunnen war aus 🙂

Oben angekommen kann man die Abfahrt bis ganz kurz vor Heiligkreuzsteinach genießen und dann erst kommt der Grund für die Durchfahrtssperre. Hier ist eine richtig fette Baustelle an der man auch nur recht schwer und schiebend vorbei kommt. Als ich da war wurde nicht gearbeitet. Ich glaube, wenn die Arbeiten in vollem Gange sind kommt man da im Moment nicht durch.

Zunächst wollte ich dann eigentlich über den Kohlhof wieder zurück fahren, doch just an der Dönerbude habe ich mich umentschieden. Ich hatte noch richtig Lust ein paar Kilometer zu machen und bin deshalb wieder zurück durch Schönau und Neckarsteinach. Ab hier bin ich dem Neckar bis nach Hause gefolgt.

Relive.cc – neues STRAVA-Addon

 

 

STRAVA-Addons gibt es ja inzwischen mehr als genug. Manche sind sogar relativ nutzlos bzw. überflüssig.

Aber relive.cc ist mal wirklich der Hammer!

Man bekommt hier seine gefahrenen Strecken als 3D-Animations-Film erstellt. Man kennt diese Art der Streckenpräsentation von Radrennen wie der Tour de France, dem Giro d´Italia oder der Vuelta.

Während der gelbe Punkt die Strecke entlang saust, sieht man oben im Video das Höhenprofil der Etappe. Unterwegs bekommt man auch Bilder eingeblendet (natürlich nur, wenn diese in Strava gespeichert sind bzw. wenn man sie in der Relive-App VOR Videoerstellung hinterlegt hat). Das ganze sieht wirklich sehr schick und professionell aus.

Am Ende der Strecke kommt nochmal ein Fenster mit den Stats der gefahrenen Tour.

Auf relive.cc kann man sich kostenlos registrieren und sein Strava-Konto mit dem neuen Dienst verbinden. Ab dann bekommt man nach einer gefahrenen Tour eine Mail mit einem Link zum fertigen Film.

Bisher funktioniert es NUR mit Touren, die NACH der Registrierung gefahren wurden. Laut den FAQ von Relive.cc soll sich das aber wohl in Zukunft noch ändern.


Möchte man aber ältere Aktivitäten als 3D-Animation haben, kann man das mit einem kleinen Work-Around erreichen:

 

Man geht zu der Aktivität aus der man den Film erstellt haben möchte und erstellt sich daraus eine gpx-Datei (siehe hier). Danach löscht man die betreffende Aktivität aus Strava heraus und importiert sie danach händisch wieder über das „Plus-Symbol“ rechts oben.