Höhenmeterermittlung … barometrisch/GPS/Strava-Höhenkorrektur

nach Ausfahrten ist es oft das Gleiche: Drei Leute fahren die gleiche Strecke und jeder hat ein anderes Ergebnis an gefahrenen Höhenmetern. Teilweise unterscheiden sich die Werte nur geringfügig, teilweise weichen sie extrem voneinander ab. Noch heftiger wird es, wenn man die Strava-Höhenkorrektur anwendet. Bei einer Tour hatte ich durch die Korrektur 1000 Höhenmeter mehr als mein Mitstreiter!

Die Frage die sich stellt ist natürlich, welcher Werte nun der richtige ist, auch wenn man natürlich lieber 1000 Höhenmeter mehr auf der Uhr stehen hat 😉

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ermittlung.

Zum einen wird die barometrische Methode angewandt. Hier wird über den sich verändernden Luftdruck der Höhenunterschied gemessen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit den Höhenunterschied über die GPS-Daten zu ermitteln.

Außerdem gilt es die Frage zu klären, ab wann denn nun ein Höhenmeter gezählt bzw. gewertet wird. Wird nur die Differenz der Höhen zwischen Start und Ziel ermittelt oder müssen, wenn es zwischendurch mal leicht bergab geht zwangsläufig mehr Höhenmeter auf der Uhr stehen?


 

Bei meinen Recherchen bin ich gerade auf den Blog von Torsten Frank gestoßen. Wow! Auch er nimmt sich des Themas an und zwar in einer Weise, dass ich nicht mehr tun kann als darauf zu verweisen. Besser kann man das nicht machen! Chapeau!!! Der Artikel gleicht einer Doktorarbeit! Unbedingt mal reinschauen.

Hier ist der Link:

Höhenmeter-Angaben. Wie werden Höhenprofile ermittelt und warum unterscheiden sie sich je nach Fahrt oder je nach Quelle?

 


Leider ist es so, dass es letztendlich keine richtige oder falsche Antwort auf die Frage gibt, was denn nun die besten Möglichkeit der Ermittlung der gefahrenen Höhenmeter ist, da es einfach zu viele Variablen gibt (Marke des verwendeten Gerätes, Art der Ermittlung des verwendeten, Gerätes, Verwendete Korrektur des Gerätes, Interpretation der erhaltenen Daten, sowie der Definition, ab wann ein Höhenmeter gewertet wird). Wie Torsten Frank in seinem Beitrag auch postuliert, kommt es mit Sicherheit bei einer größeren Runde nicht auf 200 Höhenmeter an. Wenn aber bei einer Runde von 100km eine Differenz von 1000 HM herauskommt ist das schon verwunderlich. Letztendlich müsste man sich nach jeder gefahrenen Runde die unendliche Mühe machen aus allen zur Verfügung stehenden Daten einen Mittelwert zu bilden. Dann hat man wahrscheinlich ein relativ gut passendes Ergebnis.

 

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Rennradtour durch Buchklingen und Mackenheim

Am Sonntag um 7.30h ging es gut gelaunt (und müde) los zu einer kleinen ruhigen Ausfahrt. Nachdem wir in der letzten Zeit immer auf dem Rückweg am Neckar entlang gefahren sind, sollte es gestern mal wieder etwas Spannenderes sein.

Los geht´s

 

So war der Streckenverlauf:

über Buchklingen und Mackenheim

 

 

3D Profil der Runde
2D Profil

 

Strecke: ca. 63 km

Höhenmeter: ca. 1200

 

Los ging es über Großsachsen und den „legendären“ Apfelbaumweg nach Rippenweier. Am Brunnen geht es einfach über die Dorfstraße rüber und dann nach Oberflockenbach. Nach einer kurzen Steigung erreicht man Steinklingen und fährt von dort über Wünschmichelbach ab ins Gorxheimer Tal. An der Hauptstraße (L3527) angekommen, fährt man weiter bergab Richtung Gorxheim bis es dann rechts nach Buchklingen/Löhrbach hochgeht. Die Straße ist hervorragend und windet sich einige Kilometer recht steil nach oben. Was mir auf dieser Strecke auch sehr gefällt ist die Tatsache, dass hier fast kein Verkehr ist. Insbesondere wenn man Sonntags vor 8 Uhr dort fährt 🙂

Buchklingen Ortsschild

Von Buchklingen aus hat man eine kleine, aber feine Abfahrt bis fast nach Löhrbach vor sich. Kurz vor Löhrbach geht es links ab in Richtung Birkenau. Jetzt folgt eine tolle Abfahrt auf der vielleicht besten Straße im ganzen Odenwald. Wunderbar!

In Birkenau geht es dann gleich am Alten Rathaus rechts entlang den Eisenbahnschienen. Nach ein paar hundert Meter wechselt man auf die andere Seite der Schienen und folgt dann dem schönen Radweg nach Mörlenbach (wenn man sich immer an den Gleisen hält, kann nix schief gehen).

In Mörlenbach angekommen biegt man gleich wieder zweimal nach rechts ab und folgt der Straße in Richtung Weiher. Hier ist es Sonntags morgens auch sehr schön zu fahren. Ansonsten jedoch sind hier echt viele Autos unterwegs 🙁

Man folgt der Straße weiter bis es rechts nach Mackenheim/Oberabtsteinach abgeht

Abzweig nach Mackenheim/Oberabtsteinach

 

Ab hier hat man wieder richtig seine Ruhe und kann die Natur auf dem Rennrad genießen. Bis auf ein paar Traktoren und Kühe ist man auf dem Anstieg nach Mackenheim alleine.

Viadukt am Steinbruch Mackenheim
🙂
einsame Straße nach Mackenheim
kurz vor Oberabtsteinach aus Richtung Mackenheim

 

In Oberabtsteinach angekommen mussten wir erstmal unsere Flaschen mit „Kein Trinkwasser“ füllen.

Brunnen in Oberabtsteinach

 

Von Oberabtsteinach ging es – wie schon so oft – über Hilsenhain, Bärsbach und Lampenhain wieder zurück zum  Kohlhof. Von dort wieder zurück nach Schriesheim.

einfach mal die gute Aussicht genießen
tolle Aussicht bei tollem Wetter

 

und wie immer …. Schäääää war´s 🙂

 

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durch Brombach und Kortelshütte nach Beerfelden

gestern war Höhenmeterfressen angesagt 🙂

 

3D Velo Brombach
Brombach Route
Höhenprofil Brombach

 

Entfernung: ca. 92km                            Höhenmeter: ca. 2200

 

Von Schriesheim ging es – wie fast immer – die Talstraße hoch nach Altenbach und dann weiter zum Kohlhof. Von dort ging es bei bestem Wetter runter nach Heiligkreuzsteinach und dann war bereits der zweite Anstieg des Tages erreicht – über den Eichköpfel rüber in Richtung Heddesbach. Am Ende der Abfahrt stößt man auf die L3105, die von Waldmichelbach nach Hirschhorn führt. Hier fährt man ein kurzes Stück „hoch“ in Richtung Waldmichelbach und biegt dann sofort (nach ca. 200m) rechts ab. Die Straße erweckt zunächst nicht den Eindruck, dass man sie mit dem Rennrad befahren könnte, aber es geht … gerade so! Die Straße ist in einem fürchterlichen Zustand und es gibt mehr Schlaglöcher, Dellen und Erhebungen als geraden Asphalt. Trotzdem ist es absolut klasse dort zu fahren. Es geht ca. 3,5 km mit 9 bis 10% Steigung nach oben bis man dann in der Weltstadt Brombach ankommt 🙂

Straße nach Brombach
in Brombach
Ortsschild Brombach

(Ich bin dieses Teilstück auch mal in die andere Richtung gefahren (Brombach Richtung Heddesbach) und kann nur jedem davon abraten. Die Bremse von oben bis unten am Anschlag und trotzdem kriegt man Schläge ab ohne Ende.)

Von dort hat man eine lange, wunderschöne Abfahrt vor sich. Der Belag ist bis auf ein paar kurze Teilstücke hervorragend. Man kommt dann an der L3119 raus und überquert diese in Richtung Kortelshütte. Hier zeigt der Odenwald dann mal richtig was er kann 🙂 Traumhafte Landschaft, wenig Verkehr, perfekte Straßen! Was will man mehr, wenn man mit dem Rennrad unterwegs ist! An dieser Stelle der Tour ist man gerade mal ca. 30km von zuhause weg, und  ist schon irgendwie in einer anderen Welt. Super!

 

… zu schnell

 

Straße nach Kortelshütte
Ausblick vor Kortelshütte
Kortelshütte

Die Straße schlängelt sich angenehm steil über Kortelshütte nach Rothenberg hinauf.

Ausblick in Richtung Grein mit seinen hübschen Windrädern
Benz-Brunnen in Rothenberg

 

Dann folgt die Verbindung nach Beerfelden. Diese Straße ist schlichtweg perfekt. Sie ist gerade bis leicht abschüssig und führt die ganze Strecke (ca. 10 km) durch den Wald. Heraus kommt man dann oberhalb von Beerfelden. Wir sind dann links über einen asphaltierten Feldweg noch kurz zum Beerfelder Galgen gefahren und dann die L3120 über Airlenbach, Olfen, Affolterbach nach Waldmichelbach.

Beerfelder Galgen

Von dort mussten wir dann noch die Kreidacher Höhe erklimmen und nach Unter-Abtsteinach abfahren. Aufgrund der Tatsache, dass der Himmel immer dunkler wurde und es immer mehr zu winden begann, haben wir uns entschlossen, den schnellstmöglichen Weg zurück nach Schriesheim einzuschlagen. Also sind wir übers Gorxheimer Tal nach Weinheim gerast und dann an der B3 entlang zurück nach hause.

Schäää war´s 🙂

Helmut und ich

 

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